Veränderte Schuleingangsphase

WAS  bedeutet das ???

•Allen Schülern in der Schuleingangsphase (Kl.1 und 2) ihre individuell benötigte Zeit zum Erfüllen der Lehrplanziele geben.

•Den Schülern das Gefühl geben, dass sie in der Eingangsphase zwar in Klassen lernen, diese Klassenverbände (Kurse) aber öfters geöffnet werden, so dass die Klassen 1 und 2 als eine Einheit (Stämme), eine Gemeinschaft zu sehen sind.

WIE GEHT DAS  ???

In der Regel benötigen die Kinder zum Durchlauf der SEP 2 Jahre.

Es gibt aber auch Kinder, die schneller oder langsamer lernen.

Was passiert mit ihnen ?

Sie wurden bisher höher gestuft oder haben eine Klasse wiederholt oder

wurden zurückgestellt.

Wie ging es ihnen dabei?

Die zurückgestellten Kinder blieben ein weiteres Jahr zu Hause oder

besuchten den Kindergarten.

Wurden sie hierbei gezielt in dem Bereich gefördert, der zur Zurückstellung führte ???

Die Schulkinder, die zurückgestuft wurden, mussten sich in eine neue Gemeinschaft einfügen und hatten zusätzlich zu ihren Leistungsdifferenzen auch noch die soziale Seite zu   bewältigen.

Gerade für die leistungsschwachen Schüler war dies ein großer Kraftaufwand.

Die SCHULEINGANGSPHASE

soll  Möglichkeiten  bieten, allen Schülern

-ein Gefühl der Geborgenheit zu geben

 ( keine Neulinge, keine „Außenseiter“, keine Streber,...)

-eine Atmosphäre zu schaffen, die von Hilfsbereitschaft ,

 Respekt, konstruktivem Miteinander und gegenseitiger

 Rücksichtnahme geprägt ist

-Lernerfolge zu  sichern :

  nicht alle die gleichen, sondern jedem seinen

Folgende Schwerpunkte sind zu berücksichtigen:

1. Zusammenarbeit mit den Kindergärten

2.Zusammenarbeit mit den Eltern

3.Intensivierung von offenen Unterrichts- und           Organisationsformen und der Teamarbeit

4.Erkennen und Arbeit mit lernschwachen und   begabten Kindern

5.Einbeziehung des Schulhortes

Zu Punkt 1: Zusammenarbeit mit den Kindergärten

Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist ein wichtiger Schritt im Leben von Kindern und ihren Familien.

Er ist eine Chance und Herausforderung für Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen zugleich.

Eine Zusammenarbeit ist deshalb unerlässlich.

Zu Punkt 2: Zusammenarbeit mit den Eltern

Engste Partner für Kindergarten und Grundschule sind die Eltern.

Sie müssen wissen, wie im KG und der Schule gelernt wird.

Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit den Eltern ist die

umfassende Information über die Schulorganisation, das Schulprofil

und die Lerninhalte.

Bereits vor Aufnahme der Kinder in die GS  ist eine enge und

vertrauensvolle Zusammenarbeit von Eltern, KG und GS wichtig.

Zu Punkt 3:Unterricht

Leitgedanken

Der Unterricht muss auf das Kind abgestimmt sein,

nicht umgekehrt.

Im Mittelpunkt steht die Öffnung des Unterrichts,

die die Individualität der Kinder stärker berücksichtigt.

 

Die Unterrichtsgestaltung basiert auch auf dem

Grundsatz, es den Kindern zu ermöglichen,

grundlegende Ziele

- auf unterschiedlichen Wegen,

- in unterschiedlichen Zeiten und

- auf unterschiedlichem Niveau       

 zu erreichen

 

Das Lernen in jahrgangsübergreifenden Gruppen

bietet eine besondere Chance für die Entwicklung

sozialer Kompetenz, für ein Miteinander und

Voneinander-Lernen.

 

Ziel ist das

selbständige, effektive und soziale Lernen

in einem geöffneten Unterricht:

-Wechsel der Formen:   Freiarbeit

  aber auch  Frontalunterricht

                  Stationsbetrieb

                  Wochenplan

                  Projekte

                  Werkstatt

Wie organisiert man Altersmischung ???

• offene Unterrichtsformen

• Vorgehen in kleinen Schritten

• Einteilung in Gruppen und Klassen

• Teamabsprachen

Wie geht es nach der SEP weiter?

•Fortführen der offenen Unterrichtsformen,

 auch mit Altersmischung in Projekten

 (Wiederbegegnung der Lernpartner ermöglichen,Klasse 2/3)

 Warum Altersmischung ???

• Altersheterogene Gruppen aus dem Lebensumfeld der Kinder übernehmen.

  Altershomogene Gruppen werden erst in der Schule gebildet.

• Es gibt eine veränderte Kindheit.

• Wir sollten von den guten Erfahrungen der skandinavischen Länder

  profitieren.

Was  bringt  Altersmischung ??

- Im Miteinander- und Voneinanderlernen stecken sehr große

 Potenzen, die durch die Altersmischung optimal genutzt

 werden können.

-Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit (Kompetenzen) werden

 gefördert

Zu Punkt 4: Förderung

Leitgedanken:

-leistungsschwache, aber auch leistungsstarke Schüler  fördern

-Integrative und auch externe Förderung nutzen

-Fachkräfte (Sonderpädagogen, ...) einbeziehen

-Beratungsstellen empfehlen

  Zu Punkt 5:   Hortarbeit

-projektorientierte Arbeit in gemischten Gruppen

-vorgesehen ist eine stundenweise Zweitbesetzung in der SEP durch den Erzieher